Wer bin ich?

Wer bin ich eigentlich?

Hast du dir diese Frage auch schon mal gestellt?

Interessanter Weise kennen wir uns schon ein ganzes Leben… und irgendwie auch nicht. Sind uns manchmal selbst fremd oder umschiffen gekonnt die tiefen Gewässer in uns.

Was dazu führt, dass wir die größten Schätze gar nicht erst bergen können.

Die schönsten Perlen unserer Seele. Die größten Geschenke auf unserem eigenen Grunde des Herzens.

Wie kannst du dich nun selbst besser kennen lernen?

So richtig meine ich?

Als Gründerin von voll du beschäftigt mich diese Frage in all ihren schillernden Facetten schon eine ganze Weile… 😉

Hier möchte ich heute ein paar Tipps zusammentragen, wie du dir selbst näher und näher kommen kannst. Natürlich bist du nicht so facettenarm, dass du dich mit ein oder zwei Übungen ergründet hättest – das hast du sicherlich auch schon gemerkt. Vielmehr verstehe ich uns selbst als spannendsten Schatz, dem man jeden Tag neu auf eine neue Weise und von einer anderen Seite begegnen kann.

Je näher du dir selbst bist, desto größer ist deine Selbstliebe, desto mehr weißt du, was du willst und desto leichter kannst du auch nach außen tragen und kundtun, was dir wirklich wichtig ist.

Mein Tipp für diese Tipps ist, dass du sie einen nach dem anderen machst und erst danach weiterliest. Also Tipp xy lesen, umsetzen und erst dann weitergehen.

Wenn du also gerade nicht die Ruhe dafür hast, mach hier eine Pause und komm wieder zurück, wenn du etwas mehr Zeit hast.

Tipp 1 und 2 dienen erst mal einem groben Bild von dir selbst. Und da haben wir es schon: Es ist ein Bild. Und das Abbild des Mondes, der sich auf dem See spiegelt, ist eben nicht der Mond… und doch kann es sehr aufschlussreich sein.

Tipp 1: Fertige eine voll du – Map an

Nimm ein leeres Blatt Papier. Schließe deine Augen und verbinde dich mit deiner Seele: „Meine liebe Seele, ich liebe dich. Bitte drücke dich aus und zeig mir, wer ich bin. Danke.“

Dann schreibe deinen Namen in die Mitte eines leeren Blattes und lass dich einfach führen. Schreibe darum herum alles auf, was dir zu dir einfällt. Alles was du magst, was du nicht so sehr magst, deine Träume, Visionen, deine Charaktereigenschaften, deine Ziele, deine Freunde, deinen (Wunsch-)Partner, Kinder usw.

Lass es bunt werden. Wichtig ist, dass du nichts von dem bewertest, was du aufschreibst, sondern einfach mal eine optische Bestandsaufnahme machst.

Tipp 2: Stärken und Schwächen

Na, wie ist es gewesen, eine Mind-Map von dir zu erstellen? Sicherlich hat es in dir schon ander einen oder anderen Stelle rumort, als du dich auf dem Papier visuell sichtbar gemacht hast.

Das ist gut so.

Aufgabe zwei ist eine einfache Tabelle mit deinen Stärken und deinen Schwächen… man könnte auch sagen jene Aspekte die noch der Entwicklung bedürfen.

Auch hier gilt: Keine Bewertung. Je ehrlicher du mit dir sein kannst, desto besser und tiefer wird die Übung.

Tipp 3: Fühlen

Spätestens nach der zweiten Übung solltest du Widerstände und das eine oder andere Aufbegehren in dir wahrgenommen haben… trotz allem Bedachtsein auf größtmögliche Neutralität ist es doch fast unmöglich, uns komplett neutral zu betrachten… Und genau da sind wir bei der wohl tiefsten Übung, dir selbst näher zu kommen: Dem Fühlen deines eigenen Schwingungsfeldes.

Beginne, indem du eine aufrechte und dennoch bequeme Sitzhaltung einnimmst und die Augen schließt. Atme ruhig und gleichmäßig. Sage dir innerlich „Ich öffne mich für mich selbst. Ich bitte mein himmlisches Team mir bezustehen und mir zu helfen, mich selbst besser kennen zu lernen. Danke. Wer bin ich?“ Dann sinke einfach in dich und warte ab, welche Gefühle, Gedanken und Situationen in dir aufsteigen.

Hier gilt erstrecht das Gebot der Neutralität.

Verurteile dich nicht für z.B. eine erkannte Schwäche, sondern fühl so richtig hinein. Nach dem Motto „Oh, das ist ja interessant, diesen Wesenszug an mir habe ich noch ga rnicht so genau betrachtet.“ Auf diese Weise kannst du mit neugierigem Abstand auf alle Aspekte in dir schauen.

Wo spürst du sie im Körper? Welche Farbe haben sie? Welche Form? Welche Gedanken und Emotionen sind damit verbunden? Welche Menschen und Situationen in deinem Leben? Und welche weiteren Gedanken und Gefühle ergeben sich daraus…? Und so weiter.

Überfordere dich nicht und sei achtsam mit dir selbst.

Hab jedoch auch den Mut einfach genau hinzusehen und nicht gleich wieder aufzutauchen, nur weil du etwas gefunden hast, was dir auf den ersten Blick nicht gefällt… Da sind wir wieder ebim Bewerten. Also lass dich einfach treiben und sieh zu, was sich dir zeigt.

Viel Freude beim Tauchen in deinen eigenen Gründen.

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