Wege zu innerer Ruhe und Freude

Der spirituelle Weg ist EINS

…oder gelebte Spiritualität Teil 1 – tägliche Übung

Wie geht es dir?

Halte einen Moment inne, um diese Frage für dich zu beantworten – ganz ehrlich und aus der Tiefe.
Gibt es vielleicht etwas, was du verändern möchtest? Etwas in dir, was sich nicht „ganz“ anfühlt? Gibt es eine innere Unruhe? Ein Gefühl der Energielosigkeit oder Unzufriedenheit?
Jeder von uns kennt wohl diese Momente…
Was tust du, um diesen Emotionen und Gedanken zu begegnen und sie in positivere zu verwandeln? Denn alles hat Yin und Yang. Wo etwas sich nicht ganz anfühlt, ist die Ganzheit schon enthalten. Wo eine innere Unruhe ist, liegt darunter schon die tiefe Ruhe. Wo Energielosigkeit und Unzufriedenheit sind, ist unerschöpfliche Energie und große Zufriedenheit und Erfüllung nicht weit…
Die Frage ist immer nur, wie wir an diesen veränderten Zustand herankommen. Wie wir die Medaille für uns drehen können…
Hierfür hat jeder unterschiedliche Weisen und Wege.
Heute möchte ich meine persönlichen Erfahrungen teilen, um ausgeglichen, verbunden und mit größtmöglicher Ruhe und Gelassenheit durch den – wie auch immer gearteten – Alltag zu gehen.
Gelebte Spiritualität

1. Sei es dir wert und nimm dir Zeit

Schon komisch, dass uns häufig dieses kostbare Gut am meisten fehlt… Aber egal wieviel du zu tun hast, wieviel du für andere tust – DU SELBST solltest dabei nicht zu kurz kommen.
Nimm dir deine persönlichen Auszeiten am Tag.

 

Die Länge spielt dabei nicht so eine Rolle, vielmehr, wie intensiv du diese Momente mit dir nutzt. Du musst innerlich bereit sein, mit dir selbst Zeit verbringen zu wollen und dich nicht fürchten vor der einen oder anderen Ungemütlichkeit, die sich dir dabei zeigen könnte…

 

Denn das, was du siehst und wahrnimmst und dir nicht gefällt, was vielleicht im ersten Moment schmerzt, ist ein großer Lehrer für dich und möchte sowohl gesehen, als auch verändert werden.

 

„Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Lehrer…“ Dich für einige Momente am Tag in dich selbst zurückzuziehen, ist ein wundervoller Ausdruck deiner Selbstliebe und kann allein schon so heilsam sein… Und auch als frisch gebackene Mama kann ich sagen: irgendwo findet sich die Zeit dafür. Du musst es einfach wollen.

2. Entwickle eine spirituelle Übungspraxis.

Nutze die Zeit mit dir auch, um dein Inneres weiter zu ordnen, zu harmonisieren, zu reinigen. So wie du deine tägliche Dusche für den Körper nimmst, empfehle ich auch eine tägliche Dusche für dein Inneres.
Für mich funktioniert das sehr gut über eine regelmäßige Meditationszeit am Morgen und am Abend, während der ich mich
  • bewusst mit allen uns zur Verfügung stehenden hoch schwingenden Frequenzfeldern verbinde (meiner Seele und all ihren Schätzen, Lichtwesen, Heiligen, Buddhas, meinem Team von Unterstützern, Begleitern, Beschützern, himmlische Ebenen, Planeten, Sternen, Galaxien und Universen)
  • meinen Fokus in meinen Körper lege, vor allem in den Unterbauch. Hier befinden sich (lebens)wichtige Energiezentren, Chakren und heilige Punkte, welche die Grundlage für ein ausgeglichenes, geerdetes,  energievolles, gesundes und stabiles Sein bilden.
  • und entweder ein oder mehrere Mantren chante (dabei lasse ich mich einfach führen und es zeigt sich immer das, was gerade wichtig ist für den Moment) – zur Erinnerung: Wir werden zu dem, was wir wiederholen. Wie wundervoll, größte Liebe und andere Qualitäten der Heiligen, Buddhas, Engel und hoher spiritueller Wesen zu integrieren…
  • und/ oder eine Fühl-Meditation mache, während der ich beobachte, was gerade in mir vor sich geht, was hoch kommt, was sich zeigt, wie es sich anfühlt, wo es sich im Körper befindet, was alles damit verbunden ist, um dann mein Seelenlicht in diese Bereiche zu senden und darüber hinaus auszudehnen
  • verbunden mit einer Vergebungsübung, welche die Wirkung auf der Ursachenebene verstärkt, da ich mich so der Wurzel zuwende (die häufig auch in vergangenen Leben liegen kann).

Im Anschluss mache ich häufig noch eine gezielte Atemübung. Dafür kann ich die App Prana Breath sehr empfehlen. Auch in der freien Version erhältst du verschiedene Übungen, die du auf deine Bedürfnisse anpassen kannst. In der „Guru-Version“ hast du dann noch mehr Auswahlmöglichkeiten in den Übungen und Klängen und kannst dir noch zusätzliche Übungen installieren.

Ich bin ein großer Fan der Atemkraft. Einfachere Varianten binde ich auch häufig in die oben beschriebene Meditation mit ein.

Allerdings sollte alles nicht zu kompliziert und viel auf einmal werden oder sein. Daher taste dich langsam heran und schau, was dir liegt und womit du dich wohl fühlst.

Mein Wunsch ist es, bald auch wieder einige körperliche Übungen anzuschließen… Im Moment bin ich noch im nachgeburtlichen Schonmodus…
Im Laufe des Tages versuche ich mich immer wieder mit der Morgenübung zu verbinden und Mantren zu chanten so oft es geht – beim Spazierengehen, bei Haushaltsdingen, beim Autofahren, beim Stillen – hier kannst du kreativ sein.
Vor allem, wenn sich negative Gedanken, Emotionen oder Muster einschleichen, kannst du so sehr gut und vor allem schnell wieder in deine Mitte zurückfinden. (Hier findest du einen Blog, in dem ich noch näher darauf eingehe)
WICHTIG bei all dem ist, sich nicht zu stressen und die Meditation mit Freude auszuüben und sie als Samen zu sehen, den du für dich und deine Zukunft säst. Falls die Umstände mal so sein sollten, dass das Üben stark verkürzt oder gar nicht stattfinden kann, ist das auch ok. Solange die Tage mit Üben überwiegen 😉 Hier muss jeder selbst die Balance für sich finden.

Nach einer Weile wirst du die Auswirkungen in deinem Befinden auf allen Ebenen spüren… Welche das für dich sind, freue ich mich in einem Kommentar oder einer Mail (jetzt@volldu.de) zu lesen.

Bleibe einfach dran, die Veränderung WIRD sich einstellen. Es geht gar nicht anders. Aber es ist ein Weg, ein Prozess des Lernens, der Geduld, der Beharrlichkeit, der Freude und des Wachstums auf allen Ebenen…

FAZIT:

Nur wenn wir selbst ausgeglichen und in unserer Mitte sind, können wir unser größtes Potential leben und entfalten.
Nur dann können wir denen Stabilität und Halt geben, die es gerade benötigen. Nur so können wir die Ruhe behalten, wenn alles um uns herum laut und wirbelig ist. Erst dann können wir hören, was Gott / Universum / Tao zu uns flüstert und unsere Verbindung mit allem – das EINS sein wahrlich leben.
Dann strahlen wir die (Lebens)Freude und unser inneres Licht aus, sodass anderen warm ums Herz wird und sie unser Lächeln weitergeben. Dann können wir besonnen sprechen, denken und handeln und erschaffen dadurch mehr und mehr Positivität für uns, für unsere Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, Bekannte und die große Menschheitsfamilie. So bringen wir die Veränderung in die Welt.

voll du - gelebte Spiritualität

Ich freue mich auf deine Gedanken, Kommentare, Anregungen und Fragen.
Von Herzen frohes Üben! 🙂
Wenn du gemeinsam mit anderen üben möchtest, komm in unsere wöchentliche freie Übungsstunde „Süße Birne“ und erlebe die Kraft deiner Seele. Hier kannst du deinen kostenfreien Zugangslink anfordern.

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