Dein Karma – dein Schuld?

Neulich hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit jemandem darüber, dass der Gedanke, dass es für alles eine Ursache und Wirkung gibt (Karma) so schuldbehaftet sei und dass viele dadurch in Schuldgefühlen und Schwere versinken würden, anstatt positive Veränderung für ihr Leben zu bewirken.

Ich muss sagen, ich kann den Gedanken nachvollziehen, allerdings ist er meines Erachtens nach nicht zu Ende gedacht. Für mich persönlich war es eine unglaubliche Befreiung, ENDLICH zu verstehen, WARUM es so viele Schleifen in meinem Leben gab. Warum die Dinge immer wieder so und so liefen und geschehen. Warum es mir so ging und sich bestimmte Umstände immer wiederholten.

Und durch die damit verbundene Möglichkeit zur Veränderung veränderte sich mein ganzes Leben in einer Weise, über die ich immer wieder gerne staune.

Ist Karma eine Glaubensfrage?

Da ich am eigenen Leib erfahren habe, wie es ist, wenn zum Teil auch sehr plötzlich alles ganz leicht und friedlich wird und Dinge daraufhin eben NICHT mehr geschehen müssen, antworte ich darauf mit einem klaren Nein.

Vielmehr gibt es universelle Gesetzmäßigkeiten, die für alle gelten und anwendbar sind. Das dürfen wir als Teil eines erweiterten Weltbildes annehmen. Und davon Kenntnis zu haben, ist für mich ein Geschenk und ein Segen.

Karma ist Information. Positive und negative.

Harmonische Beziehungen, Geldsegen, hilfreiche Botschaften, aber auch Unfälle, Krankheiten oder schwierige Beziehungen, passieren nach dieser Annahme deshalb, weil wir oder unsere Ahnen und Nachfahren einst diese Information ausgesendet bzw. kreiert haben – sowohl die positiven, die andere unterstützen, sie glücklicher, gesünder machen und Segen bringen als auch die negativen, die andere verletzen, ihnen schaden und die Lernaufgaben für uns bringen.

Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle, was du mit den Handlungen, Gedanken und Worten deiner Ahnen zu tun hast und kannst dir dieses Leben auch schwerlich im Kontext vieler Leben einer zusammenhängenden Seelenreise vorstellen.

Ja, die Annahme, dass wir als Seelen nicht nur ein Leben leben und gut ist, sondern vielmehr wandeln und lernen und Erfahrungen machen, um zu wachsen (über viele Leben hinaus) ist gewisser Maßen eine Voraussetzung dafür, das Konzept von Ursache und Wirkung für sich überhaupt verstehen zu können.

Ist die Natur nicht viel zu perfekt, als dass die Seelen einfach einmal inkarnieren und dann Schluss? Warum geschehen dann all die Dinge im Verlauf eines Lebens? Worin besteht dann der Sinn des Lebens?

Hier schweifen wir ein wenig ab, daher zurück zum Thema. Gehen wir also davon aus, dass Reinkarnation ein Teil unseres Seelenwegs ist (mit dem Ziel, sie eines Tages hinter sich lassen zu können). Dann entsteht ganz natürlich ein viel weiterer Blick auf das Ganze.

Und in dem Sinne sind wir VERANTWORTLICH für das Geschehene! Aber eben nicht Schuld!

Denn mit dem Schuldgedanken bleiben wir stecken, bevor der Prozess der Veränderung überhaupt stattfinden kann.

Du kannst dir vor allem die negativen Informationen in deinem Feld vorstellen wie Wolken. Sie umkreisen dich und können bestimmte Dinge, Emotionen, Gedanken, Handlungen hervorrufen – und je mehr du einsteigst und mit den Wolken fliegst – von einer zur anderen, ohne jemals durch die Wolkendecke zu brechen – desto mehr hast du vielleicht das Gefühl in Schuldgedanken stecken zu bleiben. 

Allerdings bist du ja viel mehr als nur der eine Teil deines Selbst, der überhaupt mit Ursache und Wirkung zu tun hat!

Es gibt da dein wahres Selbst, dein Schöpferselbst, die Sonne. Und die steht über all dem, ganz gleich, was da für Wolken fliegen.

Wenn du also Schuld durch Verantwortung ersetzt, die eine Annahme der Umstände beinhaltet und eine ganz große innere Kraft mit sich bringt, verbindest du dich gleichzeitig mit der Sonne in dir. Deinem strahlendsten, wahren Selbst.

Der Teil, der die größeren Zusammenhänge durchschaut und die Illusion darin erkennt. Wenn du die Verantwortung übernehmen kannst, für das, was geschehen ist, wendest du dich diesem inneren Wissen zu und hast die Möglichkeit zur VERÄNDERUNG!

Wenn du dich nur mit Schuld belädst (in den Schuldgefühlen und Wolken hängen bleibst), vergibst du dir die Möglichkeit auf inneren Frieden und Freude.

Verantwortung bedeutet, sich gerade zu machen. Einzustehen. Die Sonne strahlen zu lassen. Sich nicht an die Wolken zu hängen.

Auch im Namen der Ahnen, denn sie haben viel mehr Auswirkung auf unser Leben und wir sind viel enger mit ihnen verbunden, als gemeinhin angenommen.

Wie entsteht nun die Veränderung?

Wie können wir unser negatives Karma, negative Information in unserem Leben in positive wandeln?

Wenn du die Wolken um dich herum spürst, verbinde dich ganz bewusst mit deiner inneren Sonne. Deinem Kern. Stell sie dir in deinem Herzen vor, wie sie leuchtet und strahlt.

Aus dieser Perspektive Verantwortung anzunehmen, überhaupt anzunehmen was ist (mit dem Wissen, dass es sich letztlich um Illusion handelt), kommen wir ganz natürlich in einen Zustand des Mitgefühls und Verstehens. Das Herz öffnet sich.

Es wird ganz leicht, Vergebung anzuwenden – um Vergebung zu bitten und Vergebung zu schenken.

Und so einfach können wir in alle Bereiche unseres Lebens wirken. Aus dem jetzigen Moment Frieden bringen und in alle Zeiten und Dimensionen ausstrahlen lassen.

Unsere menschliche Sicht auf die Dinge kann sich so sehr erweitern, wenn wir die universellen Gesetze anwenden in unserem Leben.

Und so können wir nicht nur für uns, sondern auch für andere so viel Frieden, Freude, Leichtigkeit und Harmonie bringen.

Stell dir nur eine Streitsituation mit jemandem in diesem Leben vor und wie es sich anfühlt, einander zu vergeben…und dann weite das auf die vielen Leben deiner Seelenreise aus… Was für eine POWER!

In diesem Sinne: Du trägst keine Schuld, du trägst Verantwortung! Du bist die Sonne, nicht die Wolken!

Du kannst dich um das Hinschauen drücken, aber dadurch änderst du nichts, sondern hältst (unbewusst) an all dem Schlamassel fest. Steckst in den Wolken fest.

Oder du stellst dich, nimmst an, lässt los und bringst Veränderung in jene Bereiche, die dich durch Schwierigkeiten, Schmerzen und Herausforderungen dazu auffordern. Lässt dein wahres Licht leuchten, wirst sanftmütig, durchlässig und weit für all das, was an Licht zu dir zurückfließt.

Du trägst diese Kraft zur Veränderung in dir! Deine Seele ist unglaublich intelligent und hat enorme Selbstheilungskräfte. Nutze die universellen Prinzipien und Gesetze, um daraus Stärke und Kraft zu gewinnen – denn das ist die eigentlich Aufgabe, die wir in den Gelegenheiten zum Wachstum finden.

Bleib nicht in Schuld stecken. Es wäre einfach zu schade.

Wie du vergeben und inneren Frieden in dir fördern kannst

In diesem Monat geht es um Frieden und Vergebung

Damit sind wir eigentlich schon beim Kern der Sache, denn Vergebung bringt inneren Frieden und Freude mit sich.

Und wie es mit allen Dingen ist, die wir im Außen suchen, um damit in unserem Inneren etwas zu füllen, dürfen wir auch hier den umgekehrten Weg über unser Inneres nehmen, um wahre Zufriedenheit und Erfüllung zu spüren.

Du suchst Frieden im außen? Dann darfst du ihn zunächst in dir selbst finden.

„Wenn uns eine tiefe Verletzung zugefügt wird,
heilen wir nie, bis wir vergeben haben.“

-Nelson Mandela

Anderen zu vergeben, befreit uns und versetzt uns in eine Position der persönlichen Kraft, die von der Weisheit und dem inneren Frieden gespeist wird, die wir nur erreichen können, wenn wir vollständig vergeben.

Vergebung wird möglich,

wenn wir über unseren Schmerz und die gepanzerte Fassade des Täters hinwegsehen können und erkennen, dass er uns aufgrund einer Fehlhaltung und eines Schmerzes in seinem Inneren Schaden zugefügt hat.

Es ist nicht der Weg, von unserem Herzen abgekoppelt zu sein, andere zu verletzen und blind für das Leiden unserer Erde und der Menschheit zu sein.

Es ist Zeit für uns, eine neue Realität zu erschaffen.

Natürlich ist die Welt immer noch sehr unvollkommen, das Leiden sehr real…

Aber wenn wir verletzt und ungeheilt sind, setzen wir die Verletzung fort, indem wir andere verletzen – selbst wenn wir es nicht beabsichtigen.

Es ist an der Zeit, sich zu erheben und Mitgefühl für uns selbst, für diejenigen, die uns verletzt haben, und für unsere Welt zu entwickeln.

BITTE BEACHTE: Mitgefühl für die Situation oder den Täter zu haben, bedeutet nicht, dass du das Verhalten gutheißt. Es bedeutet nicht, dass du aufgibst und „sie“ gewinnen.

Vergebung entschuldigt nicht, was sie getan haben.

Aber Vergebung befreit dich vom Schmerz dessen, was sie getan haben, und macht dich KRAFTvoll und REIN als Schöpferin einer neuen Realität.

In der Tat ist es genauso notwendig, sich selbst zu vergeben,

wie es notwendig ist, anderen zu vergeben.

Oft ist es schwieriger, uns selbst zu vergeben und es erfordert die Überzeugung und das Vertrauen, dass wir tatsächlich die Erlaubnis haben, uns selbst Liebe und Mitgefühl zu schenken – ungeachtet der Ungeschicklichkeiten, die wir vielleicht begangen haben…

Lasst uns vergeben, mit Mut und Mitgefühl weitermachen und unsere Gaben als Healer, Führungspersönlichkeiten und Schöpfer einer neuen Welt teilen, in der Liebe, Frieden und Harmonie die Grundlage bilden.

Folge mir hier zu einer Vergebungsmeditation, die dich innerlich befreien und Frieden und Freude in dein Herz fließen lassen kann.

 

Bei Minute 3:33 geht es los.

>>Jetzt vergeben und inneren Frieden und Freude kreieren<<

Wie du wiederkehrende Situationen in die Auflösung bringen kannst

Kennst du das?

Du dachtest, du wärest mit einem Thema durch, hättest es abgeschlossen, wärst darüber hinweg, hättest genug gelernt… und dann kommt ein Moment, in dem du merkst, dass dem wohl nicht so war!?

Au, das kann hart sein!

Es können Jahre dazwischen liegen.

Ein bestimmtest Muster, Handlungsweisen, Denkweisen, von denen du dachtest, du hättest sie überwunden… und dann so etwas!?

Wie kommt so etwas?

Und wie am besten reagieren?

Wenn du mich schon etwas länger kennst, weißt du, dass ich eine Vertreterin des Ursache-Wirkung-Prinzips bin. Man kann es auch Karma nennen.

Eine der Gesetzmäßigkeiten von Karma ist, dass alles, was wir in diesem Moment erleben, eine Auswirkung der Handlungen (Gedanken, Worte, Taten) von uns selbst oder unseren Ahnen aus diesem oder vergangenen Leben ist.

Diesen Satz darfst du gern mehrmals lesen.

Was heißt das?

Wir sind selbst für die Auswirkung verantwortlich, die wir in unserem Leben spüren. Es gibt niemanden, auf den wir mit dem Finger zeigen oder in irgendeiner Weise verantwortlich machen könnten… Nur uns selbst.

Und das Schöne daran ist, dass wir dadurch auch die sind, die etwas ändern können.

Wenn du dich also plötzlich in einer Situation wiederfindest, die sich irgendwie „zurückgespult“ anfühlt, gibt es zwei Gründe: die Information, die dazu führte, war/ist in deinem Feld noch nicht ausreichend transformiert. Karma hat Ebenen. Vielleicht warst du damals noch nicht in der Lage, alle Gefühle, die damit zusammenhängen, ganz bewusst zu fühlen und anzunehmen. (Lies hier mehr dazu) Und so lange wir sie wegdrücken, sind sie eben noch nicht weg… und können dann ziemlich unangekündigt und unsanft wieder auf sich aufmerksam machen.

Wenn dir also so etwas geschieht,

atme tief durch und versuch, etwas Abstand für dich zu gewinnen. Wenn es möglich ist, erst einmal aus der Situation bzw. aus den alten Mustern zu kommen.

Wichtig ist, dass du dir selbst Sicherheit gibst und Liebe schenkst. Es ist ok, dass du diese Gefühle fühlst, diese Gedanken denkst – nur werde dir bewusst und mache es so neutral wie möglich. Werde zum Beobachter. Mache dir keine Vorwürfe, dass du diese Gedanken hast / Gefühle fühlst usw. Denn die Situation zeigt sich, damit du sie endlich lösen kannst – wenn du hinschaust. Und das braucht Mut.

Atme tief und gleichmäßig und fühl einfach ganz bewusst in dich hinein. Du kannst auch alles aufschreiben, was du fühlst und wahrnimmst… z.B. Ich fühle eine Wut. Wenn ich weiterspüre, ist dahinter eine Angst und … Was auch immer es für dich ist.

Dieses Sichtbarmachen und Hinfühlen ist der erste Schritt.

Dann geht es um den Switch. Darum zu verstehen, dass wir selbst nicht die Opfer sind, sondern Manifestationskräfte haben… D.h. wenn wir die Verantwortung für unsere eigene Manifestation übernehmen, können wir die Fähigkeit zur Veränderung, die wir in uns tragen, auch positiv nutzen.

Dafür ist wichtig zu verstehen, dass das, was wir fühlen, auch andere gefühlt haben durch UNS… Unda da du nun weißt, wie es sich anfühlt… wie nah liegt es dann, sich zu entschuldigen…!?

„All ihr lieben Seelen, denen meine Ahnen und ich so sehr geschadet haben in diesem Bereich, es tut mir leid. Bitte vergebt uns. Ich vergebe euch. Lasst uns einander vergeben.“

So einfach. Und so kraftvoll.

Vergiss auch nicht, dir selbst zu vergeben: „Ich vergebe mir selbst. Vollkommen und bedingungslos.“ (Es kann gut sein, das einige Male wieder und wieder zu wiederholen. Hiermit haben viele die größte Herausforderung…)

Und dann chante. Wiederhole „Liebe. Liebe. Liebe.“ oder „Licht, Licht, Licht“ oder Love Pace Harmony oder ein anderes schönes Mantra.

Zelebriere und feiere die Vergebung… Immer wieder.

Und ich hoffe sehr, dass es dir schon bald besser geht!

Von Herzen,

Deine Katrin

Kein Zufall

Wie siehst du das?

Du verlegst etwas, was total wichtig ist und findest es nicht wieder. Nur ein Zufall?

Du triffst jemanden, der dir eine Antwort auf eine lange gehegte Frage geben kann. Nur ein Zufall?

Du siehst ein Tier plötzlich überall – auf T-Shirts, Bildern, Cappies oder in der Natur… alles nur Zufall?

Ein Treffen geht nicht so aus, wie gedacht. Nur Zufall?

Du verpasst den Bus, die Bahn und kommst zu spät. Nur Zufall?

Dir fällt immer wieder etwas herunter. Nur Zufall?

Ich bin der Überzeugung es gibt keine Zufälle.

In dass sich in allem, was geschieht, eine Botschaft für uns verbirgt.

Und genau das durfte ich am Wochenende auch wieder erleben.

Nachdem ich mit meiner Freundin Kathrin einen wundervollen Workshop zum Thema Seelenreise gemacht hatte, war unsere Mappe mit wichtigen Details und Infos plötzlich verschwunden. Einfach weg. Nicht wieder auffindbar. Wir hatten wirklich überall und mehrfach danach geschaut und alle Möglichkeiten durchdacht… Und schnell dämmerte es uns: das ist kein Zufall. Dahinter gibt es eine Botschaft für uns zu verstehen.

Über unsere spirituellen Kanäle erfragten wir den Grund für das Verschwinden dieser Mappe und erhielten, dass sie wieder auftauchen würde, wenn wir uns für die Lehre dahinter öffnen würden. Also fragten wir genauer nach und erhielten Antwort von unserem himmlischen Team (ja, auch du hast so ein Team!). Es machte alles absolut Sinn und gab uns einige tiefe AHA-Momente.

Erkenntnisse, auf die wir ohne diesen unübersehbaren Hinweis womöglich nicht so schnell gekommen wären.

Und wir verstanden einmal tiefer, dass die Seelenwelt sich auf verschiedenste Weise bemerkbar machen kann, um uns etwas zu lehren.

Wie angekündigt tauchte die Mappe zwei Tage später wieder auf … Sie lag an einer Stelle, an der wir mehrere Male geschaut – und sie dennoch übersehen hatten…

 

Wie kannst du selbst die Botschaft hinter deiner Situation erspüren: gehe in die Verbindung und öffne dich.

Nimm dir einen Moment Zeit und Ruhe und schließe die Augen.

Verbinde dich mit deinem Team: „Mein liebes himmlisches Team, ich liebe euch. Danke, dass ihr da seid. Könnt ihr mir bitte Unterstützung und Antwort geben, was ich aus der Situation _________ lernen darf? Danke.

Mein liebes Herz, bitte öffne dich, um die Botschaft zu empfangen. Danke.“

Dann spüre einfach ganz locker und entspannt in dich hinein.

Hab Vertrauen, dass deine Eingebungen, Worte und Gedanken Teil der Botschaft sind, genau so wie Gefühle, Farben oder Gerüche. Jeder Mensch hat die Fähigkeit, durch seine spirituellen Kanäle Botschaften zu empfangen. Man darf es einfach etwas üben. 🙂

Beende die Übung, indem du deine Dankbarkeit für alles, was du erhalten hast (und sei es noch so „klein“) ausdrückst.

Probiere es einfach mal aus.

Und berichte mir gern von deinen Erfahrungen.