Schmerz annehmen

Wünschst du dir manchmal auch...

...es käme eine Fee, die dir mal eben alles wegzaubert, was dich nervt, stört und schmerzt? Einfach so "pling", ein bisschen goldener Feenstaub und dein Leben wäre so wie gewünscht? Hach, gerade wenn mal wieder alles zusammenkommt, liegt doch so ein Wunsch nahe... Und mir fällt auf, in wie vielen Bereichen unseres Lebens er eigentlich unterschwellig existiert. Er hat sich so eingeschlichen. Schnell mal eine Pille hier und dafür und schon ist alles wieder gut. Wir haben uns daran gewöhnt, die Signale unseres Körpers / unseres karmischen Feldes gerne mal wegzudrücken. Man könnte auch sagen, wir haben es verlernt, unserem Körper und unserer Seele zuzuhören. Da die wenigsten von uns also Feen sehen können und diese "Er-Lösung" so gar nicht leicht erreichbar erscheint, "ersetzen" wir sie ganz gern durch andere Methoden - Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die uns unser Leben für einen Moment leichter und den Schmerz "vergessen machen"... Die Palette an Ablenkungsmöglichkeiten dafür in unserer Gesellschaft ist ja vielfältig. Das Ding ist nur, nach diesem "Moment" ist wieder alles da. Es ist ja nicht einfach weg, nur weil wir uns davor verschließen, es zu fühlen... Es geht einfach weiter. Und so gehen Tage, Wochen, Monate und Jahre ins Land... Aber dieses Gefühl in dir, diese Stimme, dieser tiefe Wunsch nach Veränderung - nach Verbindung mit deinem wahren Kern, deiner Essenz und allem, was ist - bleibt.

Die Wahrheit ist: Es kommt keiner vorbei, der alles für dich macht!

Keine Fee, keine Zauberpille und kein Schnickschnack. Du selbst bist dein Zauberwort. Dein eigenes Tun. Dein eigener Wille und Wunsch zur Veränderung. Dazu mal ein schönes Zitat von James Allen (Autor über Persönlichkeitsentwicklung und Motivation):

Um wahren Erfolg zu erlangen stelle dir vier Fragen: Wieso? Wieso nicht? Wieso nicht ich? Wieso nicht jetzt?

Und wie soll das jetzt gehen? Die Antwort ist so einfach wie simpel. Aber der große Weg ist einfach. Nimm zunächst einfach mal an, was da ist. Höre auf, dich dagegen zu wehren, dich und diese Gefühle zu verurteilen. Erlaube, dass das, was sich in dir und deinem Leben gerade so bemerkbar macht, auch gesehen werden darf. Lass es zu. Und dann gibt es irgendwie doch so etwas wie zauberhafte Unterstützung: Die bewusste Verbindung mit deiner Seele. Setze dich aufrecht und dennoch entspannt hin, bringe die Füße flach auf dem Boden und lege die Hände auf deinen Unterbauch (Körperkraft - in diesem Fall erdend und ausgleichend). Schließe deine Augen. Dann sprich mit deiner Seele - sag Hallo, verbinde dich mit ihr (Seelenkraft): "Meine liebe Seele, ich liebe dich. Bitte unterstütze mich dabei, die Situation / das Gefühl / das Ereignis xy anzunehmen. Bitte hilf mir, alles zu fühlen, was damit in Zusammenhang steht, so wie es jetzt angemessen ist und sein darf. Danke." Wenn du möchtest, kannst du auch die himmlischen Ebenen und alle Lichtwesen / Heiligen / Buddhas / ... rufen, denen du dich verbunden fühlst. "Liebe/r ____________, ich liebe euch. Bitte kommt und helft mir beim Annehmen von _____________. Danke." Dann fühle einfach, was du wahrnimmst. Drücke nichts weg, lass einfach alles in dir auftauchen und beobachte. Du kannst die Neutralität verstärken, indem du selbst beschreibst, was in dir vorgeht. (Wie z.B. Oh, ich spüre, wie mein ganzer Körper unter Spannung steht. Wenn ich genauer hinspüre, nehme ich wahr, dass dieses Gefühl in der Bauchgegend besonders stark ist. Jetzt nehme ich eine Wut wahr... Sie steht in Zusammenhang mit... usw.) Visualisiere strahlendes leuchtend goldenes Licht, das dich liebevoll und schützend umgibt (Geisteskraft). Wenn du spürst, dass dein Geist nach einiger Zeit ruhiger geworden ist, kannst du dazu übergehen, ein Mantra zu wiederholen (Klangkraft): Goldenes Tao-Licht hilft mir, __________________ anzunehmen. Goldenes Tao-Licht hilft mir, _______________ anzunehmen. Beende mit Hao, Hao, Hao (mandarin Chinesisch für perfekt, werde gesund!), Danke, danke, danke (ein Danke an deine eigene Seele, ein Dank an die Seelenwelt, ein Dank an die Quelle, aus der wir alle stammen), ich liebe euch. Gong Song, Gong Song, Gong Song (respektvolles und dankbares Zurücksenden der gerufenen Helferseelen) Wie geht es dir jetzt nach der Übung?

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