Drei Wege etwas zu sagen…

Heute möchte ich deinen Fokus mal auf die Art und Weise richten, Dinge zu sagen.

"Der Ton macht die Musik" heißt es ja so schön und bezieht sich darauf, ob wir laut oder leise oder mit welchem Unter-Ton wir mit unserem Gegenüber sprechen. Und auch hier gilt häufig: "wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus". Je nachdem, wie wir also unserer Umwelt begegnen, erhalten wir oft die entsprechende Reaktion. Aber das ist nicht immer so...

Jeder kennt das: Manchmal gibt es einfach "solche Tage", da ist es nicht so leicht, sich immer wieder auf das Schöne und Wundervolle auszurichten. Und möglicher Weise bringst du an so einem Tag gerade mal ein genuscheltes Nabend heraus, anstatt andere mit deinem Lächeln zu erfreuen.... Und natürlich geht es auch anderen mal so. Wenn du fröhlich pfeifend ein "Guten Morgen" flötest und in die Welt lächelst, gibt es neben der schönen Möglichkeit, dass sich dein Gegenüber von deinem Sonnenschein anstecken lässt aber auch die Version, dass du nur angepampt wirst - wer weiß, welche Laus da jemandem gerade über die Leber gelaufen ist. 
 
Ein chinesiches Sprichwort besagt, dass es immer drei Wege gibt, etwas zu sagen...

Besonders zum Tragen kommt dies im Umgang mit unseren Familienangehörigen oder unseren Liebsten.

Aber sollten wir nicht gerade in diesem Feld besondere Achtsamkeit üben? Schließlich sind dies doch die Menschen, die wir am meisten lieben!? Das bezieht sich genauso auf den Ausdruck von Wünschen, als auch auf das Ausdrücken von Unzufriedenheiten oder den Umgang bei Unstimmigkeiten.

Wäre nicht ein sanfte, ehrbare Wortwahl der richtige Ausdruck für unser Gefühl der Zuneigung? Genau hier sind die Momente, in denen alte Verletzungen, unterschwellige bewusste oder unbewusste Erwartungen oder einfach nur "Prinzipien" / Ego eine Rolle spielen und sich in der Art und Weise, etwas zu sagen, zeigen können.

Natürlich lässt sich auch hier alles wieder auf die karmischen Verbindungen zurückführen. So kann es dazu kommen, dass eine einfache Bitte oder Frage harscher und schärfer klingt, als beabsichtigt - aber ist das Wort inklusive Ton aus dem Mund, kann es nicht mehr eingefangen werden... So kann Sprache (einschließlich aller Aspekte wie Ausdruck, Inhalt, Ton und Lautstärke) schnell zu einer Waffe werden, die wir im Schlimmstfall völlig unbewusst umherschleudern, ohne uns (mehr) bewusst zu sein, was wir dort eigentlich tun. Denn das Gegenüber wird immer wieder verletzt - wie möglicher Weise auch umgekehrt. Und wenn die Kommunikation nicht auf einer tiefen Ebene stattfinden kann, entsteht ein Hin und Her aus spitzen Worten von scharfer Zunge.

Autsch. Du weißt wahrscheinlich selbst, wie sich das anfühlt.

Also versuch doch einmal, besonders auf deinen Ton und die Art und Weise zu achten und den "sanftesten Weg" zu wählen.

 
Das heißt natürlich nicht, dass du mit allem einverstanden sein musst, aber WIE drückst du es aus? Und selbst die härteste Kritik kann so geäußert werden, dass das Gegenüber sie als konstruktive Anregungen verstehen kann und nicht als Angriff persee. 
Wenn du spürst, dass du wegen einem Vorfall tief in deinem Inneren noch immer verletzt bist und dass - wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist, diese unterschwellige Verletzung noch immer gärt und sich in deiner Kommunikation niederschlägt - wende dich diesem Thema in dir zu. Und höre auf, um dich zu feuern. Davon wird es nicht besser und du verletzt dich letztlich nur weiter selbst...
 
Wenn du Unterstützung bei der Auflösung benötigst, bin ich gerne für dich da in einer individuellen Soul Healing Session, in der du sanft und liebevoll begleitet bis an die Ursachen geführt wirst, um dort tiefe Veränderung zu bewirken.
 
Auch stehe ich mit meinem Vergebungs-Angebot (hier klicken) gerne zur Verfügung.

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