Entscheidungen bestimmen dein Leben

Hast du dir einmal Gedanken darüber gemacht, wie viele Entscheidungen du täglich triffst?

Ich weiß noch, wie ich als Teeny mal versucht habe, einen Entscheidungsbaum zu zeichnen…und habe es schon nach nur wenigen Ästen wieder sein gelassen, weil mir bildhaft bewusst wurde, dass es bereits nach kurzer Zeit unglaublich komplex wird…
 
Und aus welchem Grunde heraus treffen wir unsere Entscheidungen?
Hier gibt es jeweils vielfältige und unterschiedliche Motive. Meistens im kurzen Moment der Entscheidung wahrscheinlich gar nicht so bewusst… Aber was, wenn die eigentliche Entscheidung schon längst getroffen ist, bevor sie deinen bewussten Geist erreicht?
 
Das können je nach Lebensthema ganz unterschiedliche Haltungen sein, mit denen du an die Dinge heran gehst…
 
Jemand, der Höhenangst hat, wird beispielsweise entsprechende Entscheidungen treffen – z.B. nicht gerade in die Berge zum Wandern fahren.
Ein Veganer wohl eher nicht gerade in ein Grillrestaurant einkehren usw.
Entscheidest du dich für Zeit mit deiner Familie, oder doch lieber für dne Bildschirm?
Und dies sind nur die scheinbar offensichtlichen Entscheidungen… Wie steht es mit den unterschwelligen? Denen, die nicht sofort sichtbar – womöglich nicht einmal zugänglich sind?
Was sind die Motive und Gründe dahinter?
Sind sie selbstlos und vertrauensvoll? Oder eher argwöhnisch und egoistisch?

Jede Entscheidung prägt dein Leben und gibt entsprechende Richtungen vor.

Jede Entscheidung hat einen Einfluss auf dich und andere.

Was, wenn deine Entscheidungen geprägt sind von den positiven und negativen Informationen deines Feldes?  Das heißt, dass es unbewusste Informationen / Ereignisse / Erlebnisse gibt, die dein ganzes Denken, Handeln und deine Haltungen beeinflussen. Positiv (im Sinne förderlich für dich oder andere) oder auch negativ (einschränkend für dich oder andere).
 
Und wie kannst du nun diese zugrundeliegenden Muster transformieren?

Du kannst dich in jedem Moment immer wieder neu entscheiden.

Umdenken. Anders machen. Bewusster sein.

Veränderung beginnt mit Entscheidungen.

 
Es gibt ein wundervolles Mantra, welchem unbeschreibliche Transformationskräfte zugesprochen werden. Es soll bei 84.000 leidvollen Zuständen helfen. Das ist eine Menge, oder?
 
Warum soll es etwas bringen ein Mantra zu wiederholen?
 
  • Weil du zu dem wirst, was du wiederholst und auf diese Weise so ganz bewusst eine positive, förderliche, transformierende Botschaft an dich selbst und dein Feld gibst.
  • Weil du auf diese Weisedie negative Information auflöst und transformierst.
  • Weil du auf diese Weise mehr Handlungsspielraum erhältst.
  • Weil du dein Bewusstsein und dein Schwingungsfeld anhebst.
  • Weil du wieder mehr in den ursprünglichen Zustand des Einsseins zurückkehrst.
 
Und auf diese Weise in die Lage kommst, klarere Entscheidungen im Einklang mit deiner Seele und deinem Herzen zu treffen.
 
Selbstverständlich gibt es viele Mantren, die du nutzen kannst.
Heute möchte ich dir jedoch noch einmal ein besonderes vorstellen.
In dieser Podcastfolge kannst du mehr erfahren.

Und noch mehr zum Da Bei Zhou, Guan Yin und ihrer besonderen Kraft findest du in diesem Blogbeitrag.

Ich wünsche dir eine entscheidungsbewusste Zeit.

Wie du Seelengesang und Seelensprache für dich nutzen kannst

*

In dieser voll du – Podcastfolge geht es um Seelengesang und Seelensprache

  • was ist das überhaupt?
  • welchen Nutzen kannst du davon haben?
  • wie sich meine musikalische Reise durch Seelensprache verändert hat
  • Beispiel – Seelengesang für Herz und Seele mit der Möglichkeit, tiefe Transformation zu erfahren

 

Voll du bei iTunes

Voll du bei Spotify

 

*Photo by Ruvim Noga on Unsplash

Wie du schnell aus deiner Dunkelheit herauskommen kannst

Vielleicht erlebst du die letzten Wochen auch als ganz schön intensiv, in denen sich eine Menge Dinge zeigen, die deine Beachtung wünschen?

Vielleicht fühlst du dich manchmal emotional ganz schön herumgewirbelt und weißt nicht so recht, wie du in deine Mitte zurückfinden sollst?

Vielleicht spürst du, dass du dich gerade nicht so ganz auf das konzentrieren kannst, was du eigentlich möchtest und etwas diffus vor dich hin denkst und lebst und das Gefühl hast nicht von der Stelle zu kommen?

Vielleicht kommt gerade alles mögliche in dir hoch und du weißt manchmal gar nicht recht, wie du damit umgehen kannst?

Herzlichen Glückwunsch, es tut sich was in dir. Und du erhältst dadurch Gelegenheiten für großes Wachstum.

Und doch ist es oftmals so, dass wir uns in diesem Getüddel schnell selbst verlieren können und immer wieder um den eigenen Brei herumrühren, ohne auf den Kern des Ganzen zu stoßen.

Ja, es hilft, die Situation von verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Sich über eine bewusste Atmung zu erden, etwas Abstand zu gewinnen und wieder mehr Klarheit zu erlangen.

Und manchmal geht der einfachste Weg in einer festgefahrenen und fest“gefühlten“ Situation auch über den Dienst an anderen. Es hilft ungemein, schnell wieder das größere Ganze zu sehen und kann so ein Tor sein heraus aus unserer Dunkelheit und dem „eigenen Saft“ sein.

Also wenn du gerade irgendwie feststeckst und nicht weißt, was du tun sollst, schau doch mal, was du für andere tun kannst. Einfach so. Ohne eine Erwartung. Es gibt sicherlich einige, die sich über deine Hilfe, einen Anruf, ein Lächeln, eine Unterstützung, einen Rat, ein liebes Wort freuen. 🙂

Kann sein, dass dir im Moment des Schmerzes gar nicht danach ist, mit anderen zu reden, geschweige denn ein Ratgeber und Handreicher zu sein… Wenn du jedoch diesen Punkt ganz bewusst überwindest und es einfach trotzdem tust, wirst du erstaunt sein, was sich dafür in dir tut…

Und während du mit jemand anderem die Freude über deinen Beistand teilen kannst, löst sich vielleicht dein eigener Umstand ganz von selbst auf. Oder du hast plötzlich die Antwort auf deine Frage…

Und so kommt ihr beide gleich ein großes Stück weiter.

Der größte Service ist das Tor zur Erleuchtung… Wenn wir unsere Probleme, Herausforderungen, Schwierigkeiten, Emotionen, Gedanken für einen Moment hinten anstellen, um anderen die helfende Hand zu sein, können sich neue Wege und vielleicht sogar Welten vor uns auftun.

Wie du Sorgen transformieren kannst

Immer wieder heißt es, im Hier und Jetzt zu leben
Aber im Alltag ist das oft leichter gesagt, als getan. Und doch kann uns dieses Nicht-im-Moment-Leben von so vielen Dingen abhalten und damit ganz schön blockieren…
Und unsere Emotionen haben eine Menge damit zu tun:
Wenn du Angst hast, lebst du in der Vergangenheit, welche dich in der Gegenwart vielleicht davon abhält, etwas zu tun.
Wenn du dich sorgst, lebst du in der Zukunft und malst dir die verschiedensten Dinge aus, welche auf diese Weise deine Energie erhalten… Und der Energie folgt die Materie…
Also auch nicht das Wahre, um eine Zukunft in Liebe und Fluss zu kreieren…
In der Gegenwart, in jedem neuen Moment liegt die unbändige Kraft, welche keine Zeit kennt. In jedem einzelnen Moment kannst du eine Entscheidung treffen, immer wieder neu.
Es ist, als ob du JETZT einen Samen legst und nichts weiter tun brauchst, als ihn zu wässern und zu düngen… Mit Liebe, Vertrauen, Zuversicht und Achtsamkeit. Dann kann daraus die Zukunft entspringen, die du dir wünschst.
Hast du jedoch die ganze Zeit Angst, was wohl geschehen könnte, WENN die Pflanze erst mal beginnt zu sprießen, oder sorgst dich darum, wie du sie wohl am Blühen erhalten kannst, gibst du jene Informationen mit den den zarten Keimvorgang…
Je mehr du den Fokus auf dem halten kannst, was du GERADE tust, was gerade IST – nicht später, nicht morgen, nicht übermorgen – und nicht immer wiederholst, was in der Vergangenheit geschehen ist, entsteht der Raum, aus dem heraus alles möglich ist.
Denn weder die Angst noch die Sorge ändert etwas an der Situation, wenn wir ehrlich sind, oder?
Gaur Gopal Prabhu hat es in diesem inspirierenden Video sehr treffend veranschaulicht 😉
…then why worry!?
Der große Weg ist extrem einfach. 🙂
Hier ergibt sich wieder eine Verbindung zur Wichtigkeit und Bedeutung unsere 5 Elemente und die damit zusammen gehörenden Emotionen auszugleichen.
Es kann uns dabei helfen im Hier und Jetzt zu bleiben bzw. immer wieder schnell dorthin zurückzukehren…
Oliver hat in seinem Youtube-Kanal einige Videos über die verschiedenen Hauptorgane der Elemente aufgenommen.
Hier gelangst du zum
Holz-Element (Leber, Gallenblase, Sehnen, Nägel, Augen/Sehen, Tränen, Wut, Ärger)
Feuer-Element (Herz, Dünndarm, Blutgefäße, Geschmack, Schweiß, Depression, Ängstlichkeit)
Erd-Element (Milz, Magen, Mund, Zähne, Zahnfleisch, Muskeln, Speichel, Sorgen) – auch als Vorbereitung für die kommende Süße Birne sehr zu empfehlen.

8 Babyschritte, die dein Leben groß machen

Ich hatte bereits in einem anderen Artikel darüber geschrieben, wie förderlich es für unser inneres und äußeres Leben ist, wenn wir dem Weg der Natur folgen… [hier kannst du noch einmal hineinlesen]

Unser Baby erinnert mich jeden Tag aufs Neue daran. Denn in seinem Verhalten sieht man, wie perfekt er angepasst ist, an diese Weisheit und ganz natürlich dem Fluss folgt.

Kein Wunder, dass er so schnell wächst und gedeiht…

Hier zeigt sich das Prinzip dieses universellen Gesetzes in seiner Bestform…

Und so habe ich einige Beobachtungen zusammengefasst, die auch uns „Großen“ immer wieder neu inspirieren können, wieder mehr EINS zu werden, mit der Quelle.

1. Schlaf, wenn du müde bist.

In unserem Alltag nicht immer so leicht umzusetzen, aber wann immer es dir möglich ist, folge deinem Körper und lass ihn sich ausruhen, wann immer er es gerade braucht.
So entsteht Raum für inneres Wachstum, Regeneration, Inspiration und du sammelst Kräfte für die Wachphasen.
Hier zeigt sich das Tao des Schlafes: Yin (Schlaf) und Yang (Wach) sollten ausgeglichen sein, damit dein Körper, dein Bewusstsein, dein Herz und deine Seele im Einklang miteinander arbeiten können.
Mir ist aufgefallen, dass ein Mangel an Schlaf dazu führt, dass wir oftmals die Erdung verlieren und dann zu viel Energie im oberen Bereich unseres Körpers herumschwirrt und dazu führt, dass wir zerstreut sind, leicht reizbar, nicht fokussiert, gestresst und einfach nicht in der Mitte…
Schlafe, wenn dein Körper danach ruft. 🙂

2. Iss, wenn du Hunger hast.

Auch hier steckt sehr viel tiefe Weisheit hinter… Ein gesunder Körper lässt dich wissen, wann es Zeit ist, ihm wieder gesunde Nährstoffe zukommen zu lassen. Und wenn du genau hinspürst, sagt er dir auch, was genau er gerade benötigt, um bestmöglich zu arbeiten. Leider ist in vielen Fällen auch hier durch geregelte Pausenzeiten und wenig Zeit eine oftmals ungesunde Art und Weise im Umgang mit dem Essen entstanden.
Zurückzukehren zu diesen genussvollen Momenten in größter Freude deinem Körper zuzuführen, was er gerade benötigt, ist ein großer Schritt zurück zum Gefühl des Eins-Seins.

3. Nutze deine Sinne, um die Umwelt zu erkunden und immer wieder neu zu entdecken.

Für ein Baby ist alles neu. Alles möchte angefasst, untersucht und erfahren werden. Wie schön. Wieso eigentlich nur in diesem Alter? Wie lange ist es her, dass du die Holzoberfläche des Tisches bewusst angefasst und gespürt hast? Die verschiedenen Stoffe deiner Kleidung? Deiner Tasche? Das Gras? Die Blätter? Die verschiedenartigen Bodenbeläge?
Bewusst zu fühlen bringt dich in den Moment des Hier und Jetzt. In einen Zustand des Moments, aus dem heraus sich alles Weitere neu kreieren kann… Achtsamkeit ist Fühlen. Bewusst wahrnehmen. Bewusst auch all das wahrnehmen, was über die sichtbare Welt hinausgeht. Auf diese Weise kannst du dich deinem wahren Selbst ein weiteres Stück nähern.

4. Sei neugierig und wissbegierig

Babies wollen alles erkunden und erforschen. Sie sind wie ein Schwamm, der alles aufnimmt. Im Idealfall sehr viel Positives.
Schau auch du immer wieder mit neuen Augen auf die Dinge. Hinterfrage das, was sich dir nicht erschließt. Stelle Fragen – an dich selbst, an andere, an das Leben. Erfreue dich an den kleinen Dingen und lasse deine Welt groß werden. Schau über deinen Horizont und sieh, was es dahinter zu entdecken gibt…

5. Verlasse deine Komfortzone

Wir haben für unseren kleinen Mann eine schöne große Krabbeldecke bereit gestellt. Und schon nach kurzer Zeit musste ich feststellen, dass er – kaum, dass man ihn auf dieser abgesetzt hat – davon herunter robbt und krabbelt. Er bleibt nicht etwa da, wo sein ihm vertrautes Spielzeug liegt und er sich auskennt… Nein, er möchte erkunden, was es darüber hinaus im Raum zu entdecken gibt…
Warum also nicht selbst öfter mal das allzu bekannte Terrain verlassen und neugierig das erkunden, was hinterm Horizont liegt? Etwas Neues beginnen, etwas wagen, einfach so drauf los…

 

6. Habe Vertrauen

Ein Baby hat absolutes Vertrauen, dass sich die Eltern um seine Bedürfnisse kümmern. Dass sie da sind, wenn es sich gefährlichen Bereichen und Gegenständen nähert und es beschützen, wenn es sein muss. Es hat vollkommenes Vertrauen in den Lauf der Dinge und in die Welt voller Wunder. Es lässt sich einfach fallen im tiefen Vertrauen, dass es gehalten wird.
Leider ist uns diese große Qualität im Laufe der Zeit häufig etwas abhanden gekommen… Aufgrund gemachter Erfahrungen und Erlebnisse hat sich der Zweifel eingeschlichen. Und Zweifel ist ein Sich-Zusammenziehen. Ein Sich-Schließen. Eng verbunden mit Furcht. Klar geht es nicht darum wider besseren Wissens in unangenehme oder gefährliche Situationen zu laufen und negative Erfahrungen zu wiederholen.
Vielmehr trotz allem um eine innere Grundhaltung, dass wir alle unendlich geliebt, beschützt und unterstützt sind von der Quelle und darüber hinaus.
Wiederhole einmal dieses Mantra:

„Ich bin der Erbe des gesamten Kosmos. Ich bin unendlich geliebt, beschützt und unterstützt vom gesamten Kosmos und darüber hinaus.“

Wiederhole es am besten so oft, bis du es auswendig kannst und schließe dann die Augen, während du es noch für einige Minuten weiter wiederholst.
Und dann fühle…
Ist dies nicht ein schönes Gefühl?

7. Liebe bedingungslos

Ein Baby liebt bedingungslos. Nicht nur die Eltern, sondern einfach alles. Es knüpft keine Erwartungen an seine Liebe, sondern liebt einfach. Ein Segen, wenn auch Eltern in der Lage sind, diese Bedingungslosigkeit fortzuführen und ihr Kind mit all seinen Besonderheiten, Vorlieben und Abneigungen annehmen können.
Wenn ein Baby dich ansieht in seiner Reinheit, in seiner Klarheit, mit einem Blick, in dem sich die Universen spiegeln, dann öffnet sich dein Herz. Es ist der Blick der bedingungslosen Liebe der Quelle, welche direkt durch diese Augen spricht.
Und je weiter dein Herz geöffnet ist, desto mehr von dieser Liebe kannst auch du durch deine Augen sprechen lassen.

8. Mache keine trennenden Unterschiede

Trennung ist ein Ausdruck negativen Karmas. Trennung bringt eine Menge Unordnung mit sich… In ihrer Reinheit machen Babys keine Unterschiede. Egal ob reich oder arm, liebevoll oder weniger, schwarz oder weiß, Blume oder Strauch, Stuhl oder Wand, dies oder das.
Ein Baby kennt derart trennende Aspekte nicht und widmet sich jedem und allem mit größter Offenheit und Freude an der Entdeckung. An allem und jedem gibt es etwas Großartiges, Schönes, Interessantes, Neues, ….  Stell dir mal vor, wir alle würden mit so einer umarmenden Haltung durch die Welt gehen…
Wir können wirklich eine Menge von den Kleinen lernen…
Danke.
Fällt dir noch etwas Ergänzendes ein? Dann teile es doch gern hier als Kommentar.

Warum es Sinn macht, hinter die Dinge zu schauen…

Heute habe ich so ein schönes Meme gesehen:

Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind, sondern so, wie wir sind…

So wahr, oder?

Und bei genauerem Hinsehen lässt sich erkennen, dass unsere inneren Haltungen, Denkweisen und Überzeugungen über uns selbst die Dinge auf die Weise erscheinen lassen, wie wir sie wahrnehmen.

So Vieles, was wir im Laufe unseres Lebens „gelernt“ und erlebt haben… Oder gab es vielleicht schon immer diese bestimmte Frequenz in uns, die dazu geführt hat, dass wir eben solche Situationen kreiert haben, die es uns glauben lassen möchten?

Wir können uns gar nicht oft genug daran erinnern, dass jede Schwierigkeit, Herausforderung und jede Krankheit zu uns kommt, um uns zu befähigen. Um uns auf die nächste Ebene unseres Seins zu bringen.

Auch wenn dies im ersten Moment etwas harsch daherkommen mag…

Aber wenn du jetzt mal mit diesem Wissen mal auf deine aktuellen Herausforderungen und Situationen schaust… Verändert sich da etwas?

Spürst du diesen Shift?

Als würde sich ein Schleier heben…

Und diese Sicht auf Dinge kann tatsächlich dazu beitragen, die Ursache weiter aufzulösen. Denn wir bringen ein Verständnis dorthin, wo sonst nur Ablehnung oder altes Muster war.

Und wenn wir dann auch noch in Erwägung ziehen, dass diese Situation zudem zum genau richtigen Zeitpunkt erscheint, damit wir bestmööglich daran wachsen und lernen dürfen, fällt vielleicht auch dieses innere Sich-Sträuben weg…

Gehe mit dem Tao erblühe, gehe gegen das Tao vergehe…

Das Annehmen und Umarmen ist der erste wichtige Schritt zur Veränderung und es wird gleich viel leichter, wenn du dich daran erinnerst, dass dies ein weiterer Schliff deines inneren Diamanten ist. Dass dich diese Herausforderung, diese Schwierigkeit dir selbst wieder einen weiteren Schritt näher bringen kann.

Und ja, du hast es verdient glücklich, gesund, voller Lebensfreude, harmonisch und ausgeglichen und noch viel mehr durchs Leben zu gehen… Es ist dein Geburtsrecht.

Wenn du annehmen, kannst, dass sich die entsprechenden Situationen immer wieder aus dir selbst heraus kreieren, erlangst du deine Kraft zurück. Bist nicht länger „irgendetwas oder irgendwem“ ausgeliefert, sonder kannst mit der Verantwortung für dein Leben und deinen Weg die Veränderung bringen, die sich deine Seele für dich wünscht.

Und wenn du mal wieder zweifelst, erinnere dich:

Sieh dich selbst so, wie Gott / die Quelle dich sieht!

Über Einheit, Seele, Eltern und Ahnen

[Gastbeitrag von Oliver]

Diesen Monat haben wir oft von den Ahnen, den Nachfahren unserer Seele und der Quelle gesprochen und Übungen dazu gemacht.
Um dies noch tiefer zu verinnerlichen und auch die Vergebung noch tiefer wirken zu lassen, möchte ich gerne einen weiteren wichtigen Punkt ansprechen.

An der Wurzel sind wir, unsere Eltern, unsere Ahnen, Nachfahren und die Quelle eins. Der Vater und die Beziehung zu ihm repräsentieren den Himmel. Die Mutter und unsere Beziehung zu ihr die Erde.

Wenn wir die Beziehung zu unseren Eltern transformieren können, verwandeln wir unser gesamtes Leben und unsere Beziehung zum Himmel und zur Erde.

Nun…
Wir sind alle eins. Aus diesem Bewusstsein heraus ist Vergebung ein sehr natürlicher Prozess.
Stelle dir vor, aus einem Apfelsamen wächst ein nächster Apfelbaum. Im Grunde genommen ist der Same des Baumes der Baum.

Ich möchte mit euch diese Seelenkraft-Verbindung teilen:

Liebe Quelle, Quelle allen Lebens, ich liebe dich. Ich bin eins mit Dir, Du bist eins mit mir, liebe alle meine Ahnen und Nachfahren, Vater und Mutter ich liebe euch, wir sind eins.
Liebe Quelle, Du bist in mir, ich bin in dir, dein Licht ist in mir, Ich bin in deinem Licht, ich habe noch nicht tief genug verstanden und verinnerlicht, was es heisst, dass wir eins sind, dass wir eins mit den Eltern und Ahnen sind. Bitte hilf mir dies tiefer zu verinnerlichen und zu leben. Danke.
Ich vergebe all meinen Ahnen, Nachfahren, Vater und Mutter für alle „Fehler“ die sie mir je angetan haben. Ich weiss, alles was ich erlebe auf physischer, emotionaler und mentaler Ebene, habe ich auch andere erleben lassen.
Im Bewusstsein, dass wir eins sind vergebe ich und lasse los. Danke.
Ich bitte um Vergebung, falls ich einen meiner Ahnen und Vorfahren in diesem oder allen Leben verletzt habe, Vater oder Mutter verletzt habe, Himmel oder Erde verletzt habe. Es tut mir Leid, mir war nicht klar genug, dass wir eins sind. Danke.

Vergebung bringt inneren Frieden und innere Freude. Der Himmel ist immer fair – wenn wir denken es sei nicht so, können wir weiter üben es zu verstehen :).

Da Kuan Shu
Da Kuan Shu
Grösste Vergebung
Grösste Vergebung

Aus der Einheit die Vergebungsübung zu gestalten ist ein wertvoller Schlüssel und Hinweis für uns als Menschen. Unser Geist denkt manchmal, nur weil wir einen Körper haben, dass er ebenfalls eingeschränkt ist.

Der Geist ist jedoch immer frei, universell, grenzenlos. Er wird nur begrenzt von unserem Herz und unserer Seele. Deshalb wollen wir unsere Seele und unser Herz weiter öffnen für die Unendlichkeit, die Ewigkeit, das Einsein mit allem, mit allen Tieren, Pflanzen, Universen, Planeten, Wesen.

Unsere Seele wächst, wenn sie sich in Einheit ausbreitet. Unser Herz wird größer, wenn es die Einheit mit allem umarmt, Mitgefühl und Licht verstärken sich. Bedingungslose Liebe ohne Unterschiede zu machen wächst.

Einheit nährt unsere Seele, Herz, Geist, Energie und Körper, denn von dort, wo unser Herz und Geist sind, erhalten wir Energie und Materie.

Wenn wir in der Übung oder Meditation eins mit der Quelle, dem Universum und der Sonne sind, erhalten wir die Energie und Materie von der Quelle, der Sonne und den Universen.

Wir alle haben dieses Einheitsherz in uns. Das Herz was scheint, liebt und lacht wie ein Buddha. Manchmal kommen Wolken davor wie Scham, Wut, Gier, Zwist, Zorn, Egoismus, Eitelkeit, Sorgen, Ängste und mehr.
Wir wollen Tag für Tag das wahre Herz nähren, damit die Wolken sich auflösen können.

Der Schlüssel ist, zu wissen, dass wir uns mit der Sonne identifizieren. Egal was passiert, passiert ist, oder geschehen wird, wir sind die Sonne. Die Sonne strahlt an alle. Unser wahres Herz strahlt an alle.
Möge unser wahres Herz mehr und mehr strahlen und wir mit dem Einheitsherz in Identifikation stehen.

Da Kuan Shu ist ein Einheitsmantra.

Wir wollen im Grunde so oft wie nur möglich Da Kuhn Shu singen, denken und sein.

Wir sind die Sonne im Herzen.

Die Sonne im Herzen ist eins mit der Quelle und allen Herzen.

Ich sehe die Sonne in mir, ich sehe die Sonne Dir, wir sind Eins.

Ich liebe mein wahres Herz, ich liebe dein wahres Herz, ich liebe die gesamte Menschheit, wir sind Eins.

Hier gelangst du zu Oliver´s neuem Blog

 

Gedanken(k)reise

Kreise schließen sich

Immer wieder stelle ich fest, dass das Leben aus Kreisen besteht.

Ein wunderschönes Sich-einander-durchdringende-Kreise…

Ohne wirklichen Anfang und ohne wirkliches Ende…

Und doch gibt es da diesen einen Punkt, an dem er kreiert wird.

Diesen Moment der Schöpfung.

Vielleicht ist es eine Begegnung.

Vielleicht ein Wort, vielleicht eine Frage…

alles (jede Handlung, jedes Wirt, jeder Gedanke) kreiert einen Kreis, der sich irgendwann in Zeit und Raum wieder schließt…

Und vielleicht ist der Kreis schon längst in einer anderen Zeit, in einer anderen Dimension entstanden…

…und vielleicht schließt er sich in einer liebevollen oder schmerzlichen Begegnung, einer Krankheit, einer großen Freude, einer großen Fülle, einer extrem herausfordernden Situation…

Ursache und Wirkung…

Kreise, die sich öffnen und schließen und doch kein wirkliches Ende haben.

Denn selbst das Schließen eines Kreises kreiert neue…

Wie reagierst du?

Was sendest du aus?

Welchen Kreis beginnst du?

Tropfen

Wenn wir vergeben, können wir die Kreise verändern und manchmal sogar austreten. Dann kreiert sich ein neuer Kreis, der sich irgendwann schließt.

Vielleicht ist eine Begegnung, die du vor vielen, vielen Jahren einmal hattest, für diese Seele von größter Bedeutung – auch wenn ihr beide davon nicht die leisteste Ahnung hattet…

Vielleicht war es auch einmal umgekehrt…

Vielleicht hat dich ein kleines Stück Papier, ein Wort, ein Gedanke, … / … an einen Ort, zu einer Person, zu einer Situation, einem Umstand geführt, der dir einen vollkommen neuen Weg eröffnet, einen Wendepunkt in deinem Leben darstellt…

Ich muss an die Lebensblume denken, diese universelle Harmonie…

Und wie kann man da anderes sagen, als dass das Leben einfach schön ist…

magisch, in seiner ganz eigenen Ordnung, nicht immer einfach (zu verstehen) und doch so einfach wie ein Kreis…

Die Urform.

Das Sein.

Wu Ji.

Das Nichts und das Alles…

Tao.

Schönheit

Warum beschweren nichts bringt

Jeder kennt sie:

Diese Tage, an denen wirklich nichts so zu laufen scheint, wie gedacht. Und dann geht es schnell, in den Beschwerde-Modus zu rutschen und überall plötzlich nur noch das zu sehen, was nicht läuft.

Klar ist es schöner, wenn die Sonne scheint. Oder uns die Vorfahrt gewährt wird. Wenn wir im Laden nett bedient werden. Wenn unser Nachbar freundlich über die anderen Mieter spricht und nicht den ganzen Tag nur schimpft. Wenn uns Harmonie am Arbeitsplatz und zu Hause empfängt. Wenn alle Haushaltsgeräte und das Auto lange funktionieren und nicht innerhalb von zwei Wochen gleichzeitig ihren Geist aufgeben…

Natürlich haben wir es lieber, wenn unser Körper vor Gesundheit nur so strotzt, unsere Energie unerschöpflich erscheint und wir schmerz- und beschwerdefrei sind.

Dass da schon mal Frust aufkommen kann, wenn dem mal nicht so ist, ist verständlich. Und auch der Wunsch, ihn irgendwie loszuwerden. Aber hier liegt die Crux.

Es gibt also zwei Möglichkeiten auf unangenehme Situationen im Leben zu reagieren: Beschweren oder gelassen bleiben.

Leider hat es sich so eingebürgert, dass viele Menschen ihrem Frust bei jeder Gelegenheit so richtig Raum geben und Luft machen. Dass sich dabei aber diese Energien sprichwörtlich weiter ausbreiten und die schlechte Stimmung auf andere übergehen kann, ist hingegen nicht gemeinhin bewusst. Wobei sich bestimmt jeder schon einmal nach so einer Beschwerdeattacke mies gefühlt hat…

Darüber hinaus ist das Beschweren nur im ersten Moment erleichternd, denn wie das Wort schon beinhaltet, macht man es sich im Grunde damit nur noch schwerer. Man beschwert seinen Geist und seine Sicht auf die Dinge (siehe Blog hier).

Denn wie es in den Wald hinein ruft, schallt es heraus. Das heißt, es kommt nur noch mehr davon zurück und schnell kann sich diese Negativspirale verselbstständigen, wenn man nicht achtsam ist.

Noch mal kurz zusammengefasst:

  • Beschweren be-schwert dich und bringt dir das Gegenteil von Leichtigkeit
  • jede Beschwerde und alle miesen Gefühle schaden letztlich nur dir selbst (mal ganz ehrlich: besser geht es dir danach doch auch nicht wirklich, oder?)
  • du sendest dem Universum das Signal, dass du nicht zufrieden bist – quasi das Gegenteil von Dankbarkeit
  • du ziehst nur noch mehr negative Situationen in dein Leben
  • auch wenn es manchmal so scheint: es liegt nicht an den anderen um dich herum, sondern immer daran, wie du selbst die Dinge auffasst und darauf reagierst

Was also tun, wenn die Dinge mal wieder anders laufen als gedacht?

Versuche jeder Situation etwas Schönes, etwas Positives abzugewinnen.

Du stehst im Stau? Schön! Zeit, die Umgebung mehr wahrzunehmen, deine Lieblingsmusik bewusst zu hören und im wahrsten Sinne zu entschleunigen. Und dann lasse die Dankbarkeit über den Augenblick durch dich strömen.

Dein Körper zeigt dir mit einem Schmerz, dass er sich mehr Zuwendung wünscht oder dich auf eine neue Möglichkeit aufmerksam macht? Gehe in dich. Sende Liebe in den schmerzenden Bereich, schaue, was du / dein Körper braucht.

Ein Familienmitglied / dein Partner / … hat dich verärgert? Was kannst du selbst aus dieser Situation lernen? Gibt es etwas an dir, das du transformieren kannst? Welche Anteile gibt es in dir, die mit der Situation in diese negative Resonanz gehen? Zeit zu wachsen 🙂

Über andere zu lästern ist eine weitere Form von Beschweren und bringt weder dich, noch den anderen weiter und ändert auch nichts an der Situation. Außer, dass es dir nachher noch mieser geht, du noch jemand anderen mit reingezogen hast und du auf diese Weise mehr von dem kreiert hast, was du gar nicht willst, geschieht nichts.
Wenn dich etwas stört, suche das Gespräch und gib so allen Beteiligten die Gelegenheit zu lernen und zu wachsen. (wieder etwas Positives gefunden!)

Auf diese Weise kannst du jede beliebige Situation, die dir im Alltag begegnet von der „was kann ich lernen? Was bringt es Positives mit sich – Seite“ betrachten und du wirst viel leichter durchs Leben gehen.

Sprichst du mit den Bäumen?

Waldbad

„Wer mit einem Baum sprechen kann, braucht keinen Psychiater. Nur meinen die meisten Menschen das Gegenteil.“ (Phil Bosmans)

…habe ich mal in einem schönen Sprüchebüchlein meiner Oma gelesen…

 

So wahr. Ich weiß nicht, ob du schon mal einen Baum umarmt oder mit ihm gesprochen hast, aber ich kann es sehr empfehlen. Was für eine Kraft so ein Baum hat. Wieviel Leben in ihm und durch ihn strömt. Wieviel er schon gesehen und erlebt hat…

 

Bäume – und generell die Natur – können uns in Vielem ein Vorbild sein und haben so viel zu geben. Nicht ohne Grund verbreitet sich das „Forestbathing“ (Waldbaden) als anerkannte Heilmethode auch weit über Japan hinaus…

 

Dass der Wald und die Bäume heilsam und beruhigend auf uns Menschen wirken, entstressen, ausgleichen und neue Kraft und Energie geben ist nicht neu.

 

Der Wald ist wie ein Tor zu uns selbst… eine Brücke. Wie das Eintauchen in eine grüne Lunge, in eine ganz andere Welt…

 

Waldbrücke

 

Bäume haben nicht nur verbindende Eigenschaften im Sinne einer Verbindung von Himmel und Erde, sondern helfen auch uns Menschen, wieder in tieferen Kontakt mit uns selbst zu kommen.

 

Ich erinnere mich an einen wundervollen Frühlingswaldspaziergang mit einer Freundin im Deister letztes Jahr… Alles war noch ganz nass von einem vorangegangenen Regen, ein leichter Nebel hing in der Luft und alle Bäume und Pflanzen leuchteten in ihrem sattesten Grün. Wir sahen so viele Krafttiere und am Ende begleitete uns ein Schwarm Glühwürmchen… Es war recht magisch.

 

Krafttier Feuersalamander

 

Und während du so durch den Wald spazierst, kannst du dich bewusst verbinden mit der Natur und sie noch intensiver spüren und wahrnehmen.

 

Auch die Bäume, auch der Wald haben eine Seele bzw. ein Informationsfeld, mit dem du in Kontakt gehen kannst. Dies wird dein Empfinden und den Nutzen deines Waldspaziergangs noch um ein Vielfaches steigern.

 

Du kannst den folgenden Leitfaden verwenden und dich einfach von deiner eigenen Seele leiten lassen.

 

„Liebe Bäume, lieber Wald. Ich liebe und wertschätze euch. Danke für euren wundervollen Dienst. Könntet ihr mich bitte wieder ausgleichen wie angemessen und mir eine Antwort auf meine Frage geben? / eure Weisheit übertragen? / mich wieder mehr Frieden spüren lassen? / meine Energie wieder auffüllen? / meine Gedanken zur Ruhe kommen lassen? / … / … /
Ich danke euch sehr. 

 

Meine liebe Seele, Herz, Bewusstsein, Energie und Materie, ich liebe euch. Ihr habt die Kraft, euch selbst auszugleichen, / zu gesunden / euch zu öffnen für die heilsamen Informationen der Bäume. Macht eure Sache gut. Danke.“

 

Und dann schau einmal, wie sich dein Gang durch die Natur verändert…

 

…und was sich dadurch in dir verändert…

 

Ich bin gespannt auf deine Erlebnisse.

 

 

Glühwürmchen