8 Babyschritte, die dein Leben groß machen

Ich hatte bereits in einem anderen Artikel darüber geschrieben, wie förderlich es für unser inneres und äußeres Leben ist, wenn wir dem Weg der Natur folgen… [hier kannst du noch einmal hineinlesen]

Unser Baby erinnert mich jeden Tag aufs Neue daran. Denn in seinem Verhalten sieht man, wie perfekt er angepasst ist, an diese Weisheit und ganz natürlich dem Fluss folgt.

Kein Wunder, dass er so schnell wächst und gedeiht…

Hier zeigt sich das Prinzip dieses universellen Gesetzes in seiner Bestform…

Und so habe ich einige Beobachtungen zusammengefasst, die auch uns „Großen“ immer wieder neu inspirieren können, wieder mehr EINS zu werden, mit der Quelle.

1. Schlaf, wenn du müde bist.

In unserem Alltag nicht immer so leicht umzusetzen, aber wann immer es dir möglich ist, folge deinem Körper und lass ihn sich ausruhen, wann immer er es gerade braucht.
So entsteht Raum für inneres Wachstum, Regeneration, Inspiration und du sammelst Kräfte für die Wachphasen.
Hier zeigt sich das Tao des Schlafes: Yin (Schlaf) und Yang (Wach) sollten ausgeglichen sein, damit dein Körper, dein Bewusstsein, dein Herz und deine Seele im Einklang miteinander arbeiten können.
Mir ist aufgefallen, dass ein Mangel an Schlaf dazu führt, dass wir oftmals die Erdung verlieren und dann zu viel Energie im oberen Bereich unseres Körpers herumschwirrt und dazu führt, dass wir zerstreut sind, leicht reizbar, nicht fokussiert, gestresst und einfach nicht in der Mitte…
Schlafe, wenn dein Körper danach ruft. 🙂

2. Iss, wenn du Hunger hast.

Auch hier steckt sehr viel tiefe Weisheit hinter… Ein gesunder Körper lässt dich wissen, wann es Zeit ist, ihm wieder gesunde Nährstoffe zukommen zu lassen. Und wenn du genau hinspürst, sagt er dir auch, was genau er gerade benötigt, um bestmöglich zu arbeiten. Leider ist in vielen Fällen auch hier durch geregelte Pausenzeiten und wenig Zeit eine oftmals ungesunde Art und Weise im Umgang mit dem Essen entstanden.
Zurückzukehren zu diesen genussvollen Momenten in größter Freude deinem Körper zuzuführen, was er gerade benötigt, ist ein großer Schritt zurück zum Gefühl des Eins-Seins.

3. Nutze deine Sinne, um die Umwelt zu erkunden und immer wieder neu zu entdecken.

Für ein Baby ist alles neu. Alles möchte angefasst, untersucht und erfahren werden. Wie schön. Wieso eigentlich nur in diesem Alter? Wie lange ist es her, dass du die Holzoberfläche des Tisches bewusst angefasst und gespürt hast? Die verschiedenen Stoffe deiner Kleidung? Deiner Tasche? Das Gras? Die Blätter? Die verschiedenartigen Bodenbeläge?
Bewusst zu fühlen bringt dich in den Moment des Hier und Jetzt. In einen Zustand des Moments, aus dem heraus sich alles Weitere neu kreieren kann… Achtsamkeit ist Fühlen. Bewusst wahrnehmen. Bewusst auch all das wahrnehmen, was über die sichtbare Welt hinausgeht. Auf diese Weise kannst du dich deinem wahren Selbst ein weiteres Stück nähern.

4. Sei neugierig und wissbegierig

Babies wollen alles erkunden und erforschen. Sie sind wie ein Schwamm, der alles aufnimmt. Im Idealfall sehr viel Positives.
Schau auch du immer wieder mit neuen Augen auf die Dinge. Hinterfrage das, was sich dir nicht erschließt. Stelle Fragen – an dich selbst, an andere, an das Leben. Erfreue dich an den kleinen Dingen und lasse deine Welt groß werden. Schau über deinen Horizont und sieh, was es dahinter zu entdecken gibt…

5. Verlasse deine Komfortzone

Wir haben für unseren kleinen Mann eine schöne große Krabbeldecke bereit gestellt. Und schon nach kurzer Zeit musste ich feststellen, dass er – kaum, dass man ihn auf dieser abgesetzt hat – davon herunter robbt und krabbelt. Er bleibt nicht etwa da, wo sein ihm vertrautes Spielzeug liegt und er sich auskennt… Nein, er möchte erkunden, was es darüber hinaus im Raum zu entdecken gibt…
Warum also nicht selbst öfter mal das allzu bekannte Terrain verlassen und neugierig das erkunden, was hinterm Horizont liegt? Etwas Neues beginnen, etwas wagen, einfach so drauf los…

 

6. Habe Vertrauen

Ein Baby hat absolutes Vertrauen, dass sich die Eltern um seine Bedürfnisse kümmern. Dass sie da sind, wenn es sich gefährlichen Bereichen und Gegenständen nähert und es beschützen, wenn es sein muss. Es hat vollkommenes Vertrauen in den Lauf der Dinge und in die Welt voller Wunder. Es lässt sich einfach fallen im tiefen Vertrauen, dass es gehalten wird.
Leider ist uns diese große Qualität im Laufe der Zeit häufig etwas abhanden gekommen… Aufgrund gemachter Erfahrungen und Erlebnisse hat sich der Zweifel eingeschlichen. Und Zweifel ist ein Sich-Zusammenziehen. Ein Sich-Schließen. Eng verbunden mit Furcht. Klar geht es nicht darum wider besseren Wissens in unangenehme oder gefährliche Situationen zu laufen und negative Erfahrungen zu wiederholen.
Vielmehr trotz allem um eine innere Grundhaltung, dass wir alle unendlich geliebt, beschützt und unterstützt sind von der Quelle und darüber hinaus.
Wiederhole einmal dieses Mantra:

„Ich bin der Erbe des gesamten Kosmos. Ich bin unendlich geliebt, beschützt und unterstützt vom gesamten Kosmos und darüber hinaus.“

Wiederhole es am besten so oft, bis du es auswendig kannst und schließe dann die Augen, während du es noch für einige Minuten weiter wiederholst.
Und dann fühle…
Ist dies nicht ein schönes Gefühl?

7. Liebe bedingungslos

Ein Baby liebt bedingungslos. Nicht nur die Eltern, sondern einfach alles. Es knüpft keine Erwartungen an seine Liebe, sondern liebt einfach. Ein Segen, wenn auch Eltern in der Lage sind, diese Bedingungslosigkeit fortzuführen und ihr Kind mit all seinen Besonderheiten, Vorlieben und Abneigungen annehmen können.
Wenn ein Baby dich ansieht in seiner Reinheit, in seiner Klarheit, mit einem Blick, in dem sich die Universen spiegeln, dann öffnet sich dein Herz. Es ist der Blick der bedingungslosen Liebe der Quelle, welche direkt durch diese Augen spricht.
Und je weiter dein Herz geöffnet ist, desto mehr von dieser Liebe kannst auch du durch deine Augen sprechen lassen.

8. Mache keine trennenden Unterschiede

Trennung ist ein Ausdruck negativen Karmas. Trennung bringt eine Menge Unordnung mit sich… In ihrer Reinheit machen Babys keine Unterschiede. Egal ob reich oder arm, liebevoll oder weniger, schwarz oder weiß, Blume oder Strauch, Stuhl oder Wand, dies oder das.
Ein Baby kennt derart trennende Aspekte nicht und widmet sich jedem und allem mit größter Offenheit und Freude an der Entdeckung. An allem und jedem gibt es etwas Großartiges, Schönes, Interessantes, Neues, ….  Stell dir mal vor, wir alle würden mit so einer umarmenden Haltung durch die Welt gehen…
Wir können wirklich eine Menge von den Kleinen lernen…
Danke.
Fällt dir noch etwas Ergänzendes ein? Dann teile es doch gern hier als Kommentar.

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