Wie sprichst du eigentlich mit dir selbst?

Oder: Der Tag, an dem ich aufhörte, mich selbst zu verurteilen

Es war wie in Zeitlupe. Die warme Luft im Raum stand still, obwohl die Fenster geöffnet waren. Stille in mir und um mich herum, es war, als hielte die Welt den Atem an, als diese tiefe Erkenntnis auf einer neuen Ebene zu mir durchsickerte.

Hast du schon mal bewusst darauf geachtet, wie du im Laufe des Tages mit dir selbst spricht?

Wie viel Leid besteht in unserem Leben vor allem daraus, dass wir uns selbst ständig für etwas verurteilen?

Weil in vielen von uns ein knallharter (!) Kritiker zu uns spricht, der uns immer wieder sagt, was wir nicht gut gemacht haben. Wo wir wirklich hätten anders reagieren oder anders handeln können. 
 
Stell dir mal vor, dein/e Freund/in fühlt sich wegen etwas nicht gut. Wie sprichst du dann mit ihm oder ihr? Haust du auf die Situation noch drauf, indem du ihn/sie anfährst und richtig zur Schnecke machst? Nein, natürlich nicht.
Du gehst liebevoll und mitfühlend auf ihn/sie zu und versuchst Mut zu machen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Weshalb reden wir nicht auch mit uns selbst so in solch einer Situation?
Der innere Kritiker vergleicht uns und alles ständig mit anderen. Er wertet und plappert den ganzen Tag. Es ist schon so natürlich geworden, dass wir uns daran gewöhnt haben, wie diese Stimme uns immer wieder für alles Mögliche ausschimpft. 
 
Dieser Kritiker sieht alle, kennt keine Gnade und feuert aus seinem guten Versteck tief in uns um sich. 
 
Und führt dazu, dass wir weiter an etwas festhalten, was wir eigentlich loslassen wollen. Führt zu einem schalen Gefühl in uns, lässt uns häufig fühlen wie ein kleines, hilfloses Kind, das ausgeschimpft wird. 
 
Denn es ist ein universelles Gesetz, dass wir zu dem werden, 
was wir wiederholen.
Und hier kommst du ins Spiel:
Was möchtest du werden und kreieren in deinem Leben?
 
Du hast die Kraft, Veränderung herbeizuführen und Frieden zu schließen mit diesem inneren Kritiker.
Mach dich auf die Suche nach ihm. Höre ihm zu. Enttarne ihn.
 
Achte darauf, was und wie du mit dir sprichst in deinem täglichen Leben. 
 
Und dann geh einen Schritt auf ihn zu. Umarme ihn.
 
Verändere diese Botschaften, die dich klein und runter machen, indem du sie ins Gegenteil kehrst und schenke dir selbst Mitgefühl und größte Liebe. Sag dir, was du alles GUT gemacht hast. Lob dich öfter mal. Klopf dir selbst mehr auf die Schulter.
 
Ja, kann sein, dass du hier oder da einen Fehler gemacht hast und etwas anders hättest machen können. Aber durch Fehler lernen wir tatsächlich. Was konntest du Positives aus der Situation mitnehmen?
Du wirst sehen, wie viel mehr Leichtigkeit und Freude in dein Leben fließt, wenn du liebevoller mit dir sprichst. Denn dann zeigst du dir schon mal selbst die Wertschätzung, die sich dann auch im Außen ganz natürlich zeigen wird. Geht ja gar nicht anders.
 
Das erste Lob kommt an dieser Stelle von mir, dass du dich für ein "voll du"-Leben entschieden hast und deine Veränderung aus dem Kern heraus selbst angehst.
Lass es dir gut gehen!

7 Gründe, warum du dich öfter selbst umarmen solltest

Heute schon umarmt?

Umarmungen haben etwas Magisches. Wenn sich zwei Menschen umarmen, findet auf Seelenebene ein Gespräch statt, welches keiner Worte bedarf.Eine Umarmung geht über das Erklärbare hinaus, stärkt, schützt, hält, schenkt Liebe, Mitgefühl und vieles mehr.


Doch du brauchst nicht erst ein Gegenüber, um die positiven Effekte einer Umarmung nutzen zu können: Umarme dich einfach mal selbst. Und tu das regelmäßig.


Hier kommen 7 Gründe, warum du Selbstumarmungen in deinen Alltag integrieren solltest:


1. Umarmen ist heilsam. Wenn du dich umarmst, kannst du selbst die Magie erzeugen und spürst, wie Kraft, Trost, Verständnis, Mitgefühl und Liebe zu dir strömen. Auf diese Weise können alte Verletzungen und Wunden mehr und mehr gesunden.


2. Umarmen stärkt deine Selbstliebe. Hast du mal beobachtet, wie du mit dir selbst sprichst? "Wir werden zu dem, was wir wiederholen." Achte auf deine innere Stimme dir selbst gegenüber und nimm dich einfach öfter mal in den Arm. Sage dir dabei, dass du dich liebst. Ist am Anfang vielleicht etwas "ungewohnt", aber schon bald wird die neue Gewohnheit liebliche Früchte tragen. Probiere es aus!


3. Umarmen senkt Stress. Wenn du viel zu tun hast und manchmal nicht weißt, wo dir der Kopf steht, nimm dir einfach mal 3 Minuten, schließe deine Augen und umarme dich selbst. Das tankt dich von innen wieder auf und gibt Kraft.


4. Umarmen macht glücklich. Umarmungen regen das Gehirn zur Produktion von Glückshormonen an. Deine Körperfrequenz wird angehoben, ein Wohlgefühl stellt sich ein. Lächle dich an, umarme dich und spüre dein Glück.


5. Umarmen schenkt Frieden. Halte dich selbst ganz fest im Arm und spüre, wie sehr du geliebt bist. Es ist alles gut. Du bist in Sicherheit. Entspann dich.


6. Umarmen inspiriert. Durch den Moment des Einsseins mit dir und allem, was ist, können neue Ideen und Möglichkeiten zu dir strömen. Vielleicht findest du auch eine Lösung für eine Herausforderung, mit der du gerade beschäftigt bist. Aus dem Nichts entsteht alles. Unterschätze also nicht diese kleinen, kostbaren Momente des "Nichts-Tuns".


7. Umarmen verbindet. Durch die Umarmung bekräftigst du deine Verbindung mit dir selbst. Und darüber gleichzeitig mit allem was ist. Wenn wir ein kleines Abbild des großen Universums sind, umarmst du also nicht nur dich, sondern gleichzeitig das ganze Universum... Und Verbindung kreiert positives Karma.

Selbstumarmung mit Seelenkraft


Körperkraft: Schließe die Augen und lächle dich an. Nimm dich liebevoll in den Arm und halte dich selbst für einige Minuten fest im Arm. Öffne dich für die Liebe zu dir selbst und fühle, wie sich deine Schwingung durch das Mantra verändert.

Seelenkraft: Meine geliebte Seele, ich liebe dich. Bitte lass mich dich spüren, wenn ich mich umarme und hilf mir, die Liebe meines himmlischen Teams und der Quelle zu fühlen. Ich bitte alle lichtvollen Helfer um Untersützung für die weitere Herzöffnung mit selbst gegenüber. Danke.

Geisteskraft: Visualisiere, wie du in goldenes Licht gehüllt bist.

Klangkraft: Wiederhole für einige Minuten "Ich liebe mich. Ich liebe mich. Ich liebe mich..."

Beende mit Hao, Hao, Hao (mandarin Chinesisch für Alles ist gut! Perfekt! Werde gesund! und danke, danke, danke (ein Dank an deine eigene Seele, ein Dank an die Seelenwelt, ein Dank an die himmlischen Ebenen und die Quelle)

Wie war deine Erfahrung?

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Schmerz annehmen

Wünschst du dir manchmal auch...

...es käme eine Fee, die dir mal eben alles wegzaubert, was dich nervt, stört und schmerzt? Einfach so "pling", ein bisschen goldener Feenstaub und dein Leben wäre so wie gewünscht? Hach, gerade wenn mal wieder alles zusammenkommt, liegt doch so ein Wunsch nahe... Und mir fällt auf, in wie vielen Bereichen unseres Lebens er eigentlich unterschwellig existiert. Er hat sich so eingeschlichen. Schnell mal eine Pille hier und dafür und schon ist alles wieder gut. Wir haben uns daran gewöhnt, die Signale unseres Körpers / unseres karmischen Feldes gerne mal wegzudrücken. Man könnte auch sagen, wir haben es verlernt, unserem Körper und unserer Seele zuzuhören. Da die wenigsten von uns also Feen sehen können und diese "Er-Lösung" so gar nicht leicht erreichbar erscheint, "ersetzen" wir sie ganz gern durch andere Methoden - Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die uns unser Leben für einen Moment leichter und den Schmerz "vergessen machen"... Die Palette an Ablenkungsmöglichkeiten dafür in unserer Gesellschaft ist ja vielfältig. Das Ding ist nur, nach diesem "Moment" ist wieder alles da. Es ist ja nicht einfach weg, nur weil wir uns davor verschließen, es zu fühlen... Es geht einfach weiter. Und so gehen Tage, Wochen, Monate und Jahre ins Land... Aber dieses Gefühl in dir, diese Stimme, dieser tiefe Wunsch nach Veränderung - nach Verbindung mit deinem wahren Kern, deiner Essenz und allem, was ist - bleibt.

Die Wahrheit ist: Es kommt keiner vorbei, der alles für dich macht!

Keine Fee, keine Zauberpille und kein Schnickschnack. Du selbst bist dein Zauberwort. Dein eigenes Tun. Dein eigener Wille und Wunsch zur Veränderung. Dazu mal ein schönes Zitat von James Allen (Autor über Persönlichkeitsentwicklung und Motivation):

Um wahren Erfolg zu erlangen stelle dir vier Fragen: Wieso? Wieso nicht? Wieso nicht ich? Wieso nicht jetzt?

Und wie soll das jetzt gehen? Die Antwort ist so einfach wie simpel. Aber der große Weg ist einfach. Nimm zunächst einfach mal an, was da ist. Höre auf, dich dagegen zu wehren, dich und diese Gefühle zu verurteilen. Erlaube, dass das, was sich in dir und deinem Leben gerade so bemerkbar macht, auch gesehen werden darf. Lass es zu. Und dann gibt es irgendwie doch so etwas wie zauberhafte Unterstützung: Die bewusste Verbindung mit deiner Seele. Setze dich aufrecht und dennoch entspannt hin, bringe die Füße flach auf dem Boden und lege die Hände auf deinen Unterbauch (Körperkraft - in diesem Fall erdend und ausgleichend). Schließe deine Augen. Dann sprich mit deiner Seele - sag Hallo, verbinde dich mit ihr (Seelenkraft): "Meine liebe Seele, ich liebe dich. Bitte unterstütze mich dabei, die Situation / das Gefühl / das Ereignis xy anzunehmen. Bitte hilf mir, alles zu fühlen, was damit in Zusammenhang steht, so wie es jetzt angemessen ist und sein darf. Danke." Wenn du möchtest, kannst du auch die himmlischen Ebenen und alle Lichtwesen / Heiligen / Buddhas / ... rufen, denen du dich verbunden fühlst. "Liebe/r ____________, ich liebe euch. Bitte kommt und helft mir beim Annehmen von _____________. Danke." Dann fühle einfach, was du wahrnimmst. Drücke nichts weg, lass einfach alles in dir auftauchen und beobachte. Du kannst die Neutralität verstärken, indem du selbst beschreibst, was in dir vorgeht. (Wie z.B. Oh, ich spüre, wie mein ganzer Körper unter Spannung steht. Wenn ich genauer hinspüre, nehme ich wahr, dass dieses Gefühl in der Bauchgegend besonders stark ist. Jetzt nehme ich eine Wut wahr... Sie steht in Zusammenhang mit... usw.) Visualisiere strahlendes leuchtend goldenes Licht, das dich liebevoll und schützend umgibt (Geisteskraft). Wenn du spürst, dass dein Geist nach einiger Zeit ruhiger geworden ist, kannst du dazu übergehen, ein Mantra zu wiederholen (Klangkraft): Goldenes Tao-Licht hilft mir, __________________ anzunehmen. Goldenes Tao-Licht hilft mir, _______________ anzunehmen. Beende mit Hao, Hao, Hao (mandarin Chinesisch für perfekt, werde gesund!), Danke, danke, danke (ein Danke an deine eigene Seele, ein Dank an die Seelenwelt, ein Dank an die Quelle, aus der wir alle stammen), ich liebe euch. Gong Song, Gong Song, Gong Song (respektvolles und dankbares Zurücksenden der gerufenen Helferseelen) Wie geht es dir jetzt nach der Übung?